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20.07.2015 19:30 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles, Presse Presse

Vanessa Bittner schenkt Heimpublikum zum Auftakt eine Goldmedaille


Zum Auftakt der Speedskating Europameisterschaften standen heute die Sprints über die 300 m in der Wörgler Speedskate-Arena auf dem Programm. Knapp 300 Athleten aus 18 Nationen kämpfen diese Woche auf acht Rollen um europäische Ehren. Nachdem sich in der Vormittags-Session die besten 12 Skater ins Finale sprinteten, ging es am Nachmittag in die ersten Medaillenentscheidungen. Dabei holte die Tirolerin Vanessa Bittner Gold bei den Frauen.

Die Spannung steigerte sich von Läuferin zu Läuferin, als  Letzte stand  die Qualifikationsschnellste  Vanessa  Bittner am Start. Mit der Erwartungshaltung des Publikums im Rücken und der Unterstützung ihrer Familie gelang der Innsbruckerin ein famoses Rennen  über die 300m. Sie unterbot als einzige Starterin die 26 Sekunden Marke und setzte sich vor der starken Italienerin Erika Zanetti und der Belgierin Sandrine Tas durch.

„Ich bin überglücklich, dass ich gleich am ersten Tag so zuschlagen konnte und mir nach mehrfachen Titeln im Juniorenbereich jetzt auch gleich bei meinem ersten Start im Seniorenbereich den Titel holen konnte. In der Früh hatte ich mich topfit gefühlt, aber beim Einlaufen für das Finale hat es ein bisschen gezwickt. Aber wir haben das mit einem Tape gut hinbekommen und ich habe im Rennen nichts gespürt. Dass es dann gleich im ersten Rennen gereicht hat, macht mich stolz und nimmt den Druck nicht nur von mir sondern vom ganzen Team.“ Vanessa Bittner nach den Gewinn der Medaille.

Bei den männlichen Junioren liefen mit Thomas Petutschnigg (Junioren A) und Christoph Amort (Junioren B) zwei heimische Athleten vom Veranstalterverein SC Latella Wörgl ins Finale. Dort boten sie dem Heimpublikum eine tolle Vorstellung und belegten die Plätze 10 und 12.

„Mich freut es für Vanessa besonders, dass sie gleich ihre Medaille holen konnte und so unserem jungen Team viel Druck von den Schultern genommen hat. Wichtig ist aber, dass Vanessa nicht eine One-Woman-Show ist sondern wir mit starkem Nachwuchs vor allem im Juniorenbereich international mithalten können. Mit zwei Finalplätzen durch Thomas und Christoph sind wir sehr zufrieden.“ analysiert Nationaltrainerin Nadja Petutschnigg den ersten Bewerb.

Im Herren Bewerb zeigte sich, dass nicht unbedingt immer die besten Eisschnellläufer auch im Speedskating die Nase vorn haben müssen. So konnte sich der Deutsche Albrecht vor dem Italiener  in einem packenden Finale durchsetzen. Olympiamedaillengewinner Ronald Mulder (NED)  durfte sich über die  Bronzemedaille freuen. Sein Zwillingsbruder und Olympiasieger Michel ging leer aus.

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